Rütte und von der Leyen – die lächelnden Totengräber Europas

Von Jürgen Wertheimer

Wenn geschmeidiges Lächeln Probleme lösen könnte, stünde Europa längst auf der Siegerstraße. Einnehmendes Lächeln, wem immer man gegenübertritt, gleich ob Ex-Taliban-Führer oder dubiose Migrationspaktierer, immer nur Lächeln. Und ein ganz großes Lächeln natürlich für den tapferen UKR-Anführer Selensky, den man umarmt wie ein einen Bruder im Geiste.

Ist er es denn? Nun an die Brust der EU wird man ihn im Eilverfahren ziehen. Und wenn die Verursacherin, die Dame  von der Leyen, längst in den ewigen Jagdgründen der Politik verschwunden sein wird, wird die Frucht, der Fluch dieser kühnen Entscheidung aufgehen.

Eine UKR, die sich im Propkrustesbett der EU-Verordnungen alles andere als wohl fühlt. Eine EU, die sich dem Druck der rebellischen Russlandbezwinger nicht gewachsen fühlt. Ein Russland, dass gedemütigt lauert.

Das alles, weil man sich nun durchgerungen hat, aufs Ganze zu gehen, ohne die Folgen zu bedenken. Man wird die UKR so lange mit Waffen vollstopfen bis selbst Selensky das Betteln vergeht und Moskau brennt. 

Und dann? Zerfällt eine EU in Stücke – wie modrige Pilze. Im Inneren der UKR wird es nach wie vor gären und man wird ratloser vor den Problemen stehen denn je.

Aber der Rausch, der Sog, Stärke zu zeigen ist offenbar eine Art Droge. Und seit Rheinmetall und Konsorten mit guten Gründen mit im Boot sitzen, gibt es kein Halten mehr. Jedes Nachdenken über einen dritten Weg, einen Weg der Autonomie statt der Zugehörigkeit zu einem Block, ist tabu.

Denkverbot. Brandmauer. End of discussion. End of Europe.

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